Wunderlist in der Schulleitung

Ein Anruf, eine Notiz, zwischendurch ein Gespräch, um dann wieder ganz schnell die Tasche zu greifen, um in den Unterricht zu laufen. Wer kennt das nicht, wenn die Hektik den Vormittag in der Schule bestimmt. Und dann passiert es einfach, unerwartet und doch selbst verschuldet: Eine kleine Informationen wird vergessen, verdrängt und nicht beachtet und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Also begibt man sich nach dem unvermeidlichen Crash auf die Suche nach einem Tool, was die wichtigsten Informationen schnell abspeichern kann und nicht nur am Computer, sondern auch, wenn man unterwegs in der Schule ist und nur das Smartphone zur Verfügung hat.

Auf Caschys Blog, meine erste Anlaufstelle in Sachen Mobile Computing, zeigte mir dann auch den Weg: Die Wunderlist von Wunderkinder, die einfache ToDo-App, die nun mein Arbeiten in der Schulleitung vereinfacht hat.

Installation

Die App ist zunächst kostenlos in den App-Stores der Smartphones und Tablets erhältlich. Unterstützt werden: iPhone und iPad, Android, Kindle Fire, sowie Windows (nicht XP) und MacOS als Desktop-Varianten. Leider wird das Windows Phone nicht unterstützt – ein echtes Manko, da meine Schulleiterin ein Nokia Lumina besitzt. Zusätzlich lässt sich die Wunderlist in einem Webbrowser (Chrome, Safari und Firefox) bedienen.

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Nach der Registrierung kann man endlich starten.

Screenshot 2014-04-09 07.53.36Die Einfachheit steht im Vordergrund. Sofort gelingt der erste Eintrag, welcher sich in Kategorien zuordnen lässt.

Screenshot 2014-04-09 08.26.46Dabei lassen sie einzelne Aufgaben als Wichtig markieren, einen entsprechende Kategorie befindet sich im linken Kategorien-Menü. Damit hat man alles Wichtige im Blick.Screenshot 2014-04-09 08.30.35In der Pro-Version, die für 5 Team-Mitglieder 20 Euro pro Monat kosten, kann man Aufgaben einzelnen Kollegen zuweisen, leider gelingt die Zuweisung immer nur für ein Mitglied, Aufgaben für Gruppen kennt WUNDERLIST leider nicht. Erledigte Aufgaben kann man schnell abharken und verschwinden damit aus der Haupt-ToDo-Liste.

Screenshot 2014-04-09 08.36.27Erledigt Aufgaben verschwinden aber nicht ganz – sie sind nur leicht transparent und lassen sich im Bedarfsfall wieder aktivieren. Dazu klickt man einfach auf den linken Harken und der Task ist wieder da.

Das Innenleben einer Aufgabe (Task)

Screenshot 2014-04-09 08.43.53Obwohl das Tool sehr einfach an der Oberfläche gehalten ist, bietet es jedoch in der Tiefe viel Spielraum, um als Team-Programm zu agieren.

  1. Aufgaben können einen Termin zugewiesen werden. Praktisch: Startet man das Programm oder erlaubt man der Smartphone-App Push-Nachrichten zu senden, so erhält man immer eine Erinnerung an das bevorstehende Ende einer Aufgabe.
  2. Damit man nicht vom Ende der Aufgaben überrascht wird, kann man sich einen Reminder setzen.
  3. Unbegrenzte Teilaufgaben erleichtern es, komplexen Aufgaben zu erfüllen.
  4. Mit den Notizen kann man Aufgaben inhaltlich erklären.
  5. Ober Bilder, Word-Dokumente oder PDF-Dateien – hier kann man alles anfügen – um es für Team-Mitglieder sichtbar zu machen. (Pro Feature)
  6. Mitglieder einer Aufgabengruppe könnten Aufgaben diskutieren, einfach Klasse und sehr oft benutzt. (Pro Feature)

Fazit oder warum ich die Wunderlist mag

  • Schön und einfach. Es ist wirklich gut strukturiert – Einfachheit und Übersichtlichkeit sind hier die Schlagworte . Einige Aufgabenverwaltungsprogramme lassen sich nur mit viel Aufmerksamkeit bedienen, sie sind zu überfrachtet. Wunderlist macht einfach Spaß, auch in der Hektik des Alltags.
  • Zugriff von überall her zu. iPhone, iPad, Mac, Windows, Androide, Web. Die To-Do-Liste ist auf jedem Gerät verfügbar.
  • Das nahtlose Synchronisieren. Wird die Liste auf einem Gerät verändert, so wird sie automatisch mit allen anderen Geräten synchronisiert. (Auch zeitversetzt, wenn mobiles Gerät im Funkloch hängt)
  • Wiederkehrende Aufgaben. Ich habe mehrfach Aufgaben, die ich einmal monatlich oder einmal in der Woche erledige. Wenn jetzt noch die App in den systemeigenen Kalender greifen würde, wäre ein Traum.
  • Leichte Zusammenarbeit. Ich kann eine spezifische Liste, die ich innerhalb der Wunderlist mit meinen Schulleitungskollegen teile. Das macht es leicht, an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. (Pro Feature)
  • Hashtags. Ich verwende das nicht genug , aber man kann Aufgaben mit einem sogenannten Hashtag versehen. Das macht es möglich, Aufgaben zu durchsuchen und zu sortieren. Wenn das alles zu kompliziert scheint, man muss es nicht.
  • Frei. Man kann zwar für Wunderlist Pro bezahlen, aber die freie Version hat alle Eigenschaften, die man als Privatmensch braucht. Die Pro Version nutzen wir in der Schulleitung. Wäre schön, wenn es Educational-Preise für Schulen geben würde 😉